W pierwszym ćwiczeniu powtarzamy zasady dotyczące użycia „u” i „ó”. Drugie zadanie dotyczy natomiast „dzi” i „dź”. Pomocna jest tu znajomość samogłosek i spółgłosek.
Monat: Juni 2026
Bild mit KI generiert
Alle sind im Fußballfieber. Die Weltmeisterschaft 2026 hat begonnen. Ich sehe draußen viele deutsche Flaggen und muss dabei an Folgendes denken:
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind Ausländer und bereiten sich fleißig auf den Einbürgerungstest vor. Vor Ihnen liegen kluge Bücher, und in einem davon befindet sich ein buntes Foto der Bundesflagge. Im Fragenkatalog zur Testvorbereitung lesen Sie Aufgabe 214 von 310. Sie lautet: Welche Farben hat die deutsche Flagge? Was würden Sie spontan antworten?
Gelb oder Gold?
Sie schlagen Artikel 22 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland nach und finden dort: „Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold.“ Jedes Mal, wenn ich diese Zeile lese, muss ich an das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen denken.
Ich glaube, europaweit kennt jedes Kind die Geschichte von einem Kaiser, der sich Kleider anfertigen ließ, die aus einem ungewöhnlichen Stoff genäht werden sollten. Dieser Stoff war für Menschen unsichtbar, die für ihr Amt ungeeignet oder dumm waren. Eine Parallele dazu liegt auf der Hand: Während ich und viele andere Ausländer beziehungsweise Neubürger auf der Fahne Gelb sehen, behaupten die Deutschen, der letzte Streifen sei Gold. Wer hat nun recht?
Sie erlauben mir hoffentlich, diesen Gedanken nicht weiter auszuführen. Zum Glück ist das Märchen keine Wirklichkeit, und ich habe weder vor, einen Intelligenztest durchzuführen, noch jemanden zu beleidigen.
Verstand versus Auge
Der Einbürgerungstest geht auf dieses Dilemma nicht ein. Das Multiple-Choice-Verfahren sieht bei Aufgabe 214 folgende Antwortmöglichkeiten vor:
- schwarz-rot-gold
- rot-weiß-schwarz
- schwarz-rot-grün
- schwarz-gelb-rot
Die meisten Einbürgerungsanwärter staunen über diese Auswahl. An dieser Stelle möchte ich allen, die wie ich verwirrt sind, eine Eselsbrücke anbieten: Die Farben der deutschen Bundesflagge sind schwarz-rot-gelb, aber die Deutschen sprechen von schwarz-rot-gold. Nicht wahr?
Und welche Antwort würden Sie ankreuzen, wenn Sie nur Ihren Augen trauen würden?
Ich wünsche unserer Mannschaft – ich bin bereits seit Jahren deutsche Staatsbürgerin – ein erfolgreiches Turnier und uns Zuschauern spannende Spiele. Wenn Sie an einem Haus oder an einem Auto die deutsche Flagge sehen, denken Sie daran: Gelb oder Gold?
Und falls Sie sich bei einem langweiligen Fußballspiel die Zeit vertreiben möchten und Lust haben, ein paar Fragen aus dem Einbürgerungstest zu beantworten, um zu überprüfen, ob Sie den Test überhaupt bestehen würden, empfehle ich das Online-Testcenter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge:
Viel Erfolg!
Mehrsprachiges Bilderbuchkino auf Deutsch, Italienisch und Polnisch
Wir laden Kinder ab 4 Jahren mit ihren Eltern wieder herzlich zum mehrsprachigen Bilderbuchkino in die Bibliothek Euskirchen ein.
Diesmal lesen wir euch die Geschichte eines kleinen, selbstverliebten Geckos vor, der um jeden Preis ein Star werden möchte. Die wunderschönen Illustrationen des Bilderbuchs werden dabei auf eine Leinwand projiziert.
Gemeinsam besuchen wir den Gecko auf einer tropischen Insel. Deren Bewohner müssen so manches ertragen, bis der Gecko eines Tages ein Echo entdeckt. Diese besondere Erfahrung verändert sein Leben. Wie? Das erfahrt ihr am 7. Juli 2026 um 16:30 Uhr in der Wilhelmstraße 32–34 in Euskirchen.
Der Eintritt ist frei.
Wzięłam udział w konferencji, wysłuchałam paneli i uczestniczyłam w warsztatach. Dowiedziałam się wielu ciekawych rzeczy. Między innymi tego, że istnieje Traktat między Rzecząpospolitą Polską a Republiką Federalną Niemiec o dobrym sąsiedztwie i przyjaznej współpracy z 1991 roku, który w tym roku obchodzi 35. rocznicę podpisania. W ramach traktatu Niemcy zobowiązały się wspierać język i kulturę sąsiada, jako fundamentu dobrej europejskiej współpracy. I co? Tylko w nielicznych landach znajduje to odzwierciedlenie w rzeczywistości. Nawet jeśli polityczne deklaracje brzmią obiecująco, praktyka często wygląda inaczej niż zapisy na papierze. O tym właśnie dyskutowaliśmy.
Drugiego dnia konferencji głównym tematem był język polski. Przybyło wielu ciekawych i zaangażowanych ludzi oraz przedstawicieli różnych organizacji polonijnych, którzy mieli wiele dobrych pomysłów. Problem jest jednak jeden: język polski nadal pozostaje jednym z wielu języków mniejszościowych. W Niemczech można się go uczyć jako języka obcego albo jako języka pochodzenia (odziedziczonego). I tu zaczynają się schody. Jeśli jest to język obcy, metody nauczania powinny być inne niż w przypadku języka odziedziczonego. A co zrobić, gdy grupa uczniów/studentów jest mieszana? Czy część dzieci/dorosłych odsyłać do domu i zapraszać jedynie na egzamin? A co z nauczycielami i możliwościami kształcenia? Czy wszędzie istnieje odpowiednia oferta edukacyjna? Jedno pytanie rodziło kolejne.
Wizja jest, zaangażowani ludzie również, brakuje jednak konkretnych rozwiązań. Jak zachęcić Polonię, która sama mierzy się z wieloma wyzwaniami w niemieckiej rzeczywistości, aby posyłała dzieci na zajęcia HSU (Herkunftssprachlicher Unterricht)?
Jesteśmy bardzo różni i mamy bardzo różne potrzeby. Również język polski postrzegamy nie zawsze jako to samo narzędzie komunikacji. A co z dwujęzycznością? Czy wystarczy rozmawiać z dziećmi po polsku, aby automatycznie nauczyły się także czytać i pisać w tym języku?
Wróciłam do domu z wieloma znakami zapytania w głowie. Zabrakło mi również informacji o dobrych podręcznikach do nauki języka polskiego w ramach HSU oraz pomysłów na to, jak jeszcze skuteczniej zainteresować stronę niemiecką polską kulturą i językiem. Żyjemy wśród Niemców, mamy niemieckich partnerów i partnerki. Część naszych rodzin stanowią Niemcy. Nasi sąsiedzi, koledzy i koleżanki z pracy również. Jak ich zainteresować i przekonać do naszej tradycji oraz kultury?
Jest jeszcze dużo do zrobienia, więc zbierzmy siły i do pracy. Polski ist cool! Do zobaczenia na następnej konferencji.
Es ist Juni. In Polen wissen alle Schulkinder – ausnahmslos alle –, was das bedeutet: Am Ende des Monats beginnen die Sommerferien. Und zwar für alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig. Nicht wie in Deutschland, wo man nie genau weiß, ob die Sommerferien in diesem Jahr im Juni, Juli oder sogar erst im August anfangen. In den meisten Bundesländern ist das jedes Jahr anders. Das hat mich immer verwirrt.
Ich bin ein Kind des Ostblocks, geprägt durch den Kommunismus. Nicht, dass ich ihn vermissen würde. Aber eine Sache fand ich als Kind großartig: die langen Sommerferien von Ende Juni bis zum 31. August. Fast neun Wochen. Meine berufstätigen Eltern waren darüber bestimmt nicht immer begeistert, aber sie haben jedes Jahr eine Lösung gefunden und uns in Sommercamps, Pfadfinderlager oder andere Ferienfreizeiten geschickt.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Sommerferien für polnische Kinder dauern nach wie vor von Ende Juni bis Ende August. Sommer, Sonne, Freiheit. Zwei Monate lang keine Schule.
Ich habe mich immer gefragt, warum die Sommerferien in Deutschland in der Regel nur sechs Wochen dauern, während sie in Polen fast drei Wochen länger sind. Sowohl in Polen als auch in Deutschland haben die Schülerinnen und Schüler etwa 13, in Polen sogar bis zu 14 Wochen im Jahr schulfrei. Wie ist das möglich? – dachte ich.
Dann habe ich verglichen: Sommerferien gibt es in beiden Ländern, Herbstferien dagegen nur in Deutschland. Die Weihnachtsferien sind dort meist länger. In Polen gibt es dafür zwei Wochen Winterferien, die es in Deutschland nicht gibt. Die Osterferien dauern in Deutschland etwa zwei Wochen, in Polen dagegen nur wenige Tage. So kommt man am Ende auf eine ähnliche Zahl schulfreier Tage, die jedoch anders über das Jahr verteilt sind. Das ist das Geheimnis.
Spielplätze an den Autobahnen
Und wenn man von Sommerferien spricht, muss man auch an die Reisezeit denken. An lange Fahrten. Und an Staus auf den Autobahnen.
Und hier eine Quizfrage: Wohin fahren die meisten Polen, die im Ausland leben, in den Sommerferien? Natürlich in Richtung Heimat. Auch mich zieht es jedes Mal dorthin.
Bis man jedoch am Ziel angekommen ist, hört man von den Kindern oft stundenlang dieselbe Frage: „Wann sind wir endlich da?“ Deshalb sollte man sich vor der Fahrt überlegen, wo man unterwegs eine Pause einlegen kann.
Bisher habe ich mir immer eine ausgedruckte Routenkarte vom ADAC besorgt – ich bin Mitglied und bekomme sie kostenlos –, mit der man die Strecke gut verfolgen kann. Einmal habe ich auf einem Rastplatz beobachtet, wie bei einem Fahrer das Navi ausgefallen ist. Er stand ratlos da – ohne digitale Navigation und ohne Papierkarte. Seitdem fahre ich nie mehr ohne eine Karte los. Das Navi im Auto oder auf dem Handy ist großartig – solange es funktioniert.
Ich habe immer gehofft, dass auf den ADAC-Karten Spielplätze entlang der Route eingezeichnet sind. Pustekuchen. Auch die ADAC Maps weisen nicht darauf hin, vor allem nicht entlang der polnischen Autobahnen. Zwar kann man dort bequem eine Route planen und sich Rastplätze mit Tankstellen entlang der Strecke anzeigen lassen. Über die Detailoptionen kann man sogar gezielt nach Spielplätzen suchen. In Polen sucht man jedoch häufig vergeblich. Nicht, dass es dort keine gäbe – im Gegenteil. Viele Rastplätze sind hervorragend ausgestattet. Die Informationen fehlen lediglich bei ADAC Maps. Wie so oft scheint hinter der deutschen Ostgrenze noch immer gefühlt ein schwarzes Loch zu beginnen.
Deshalb empfehle ich bei der Suche nach Spielplätzen an den Autobahnen eher Google Maps. Dort kann man entlang der Route gezielt nach dem Schlagwort „MOP“ (Miejsce Obsługi Podróżnych) suchen, was auf Deutsch „Rastplatz“ bedeutet. Durch Rezensionen und Fotos kann man erkennen, ob dort Spielplätze vorhanden sind.
Am besten plant man seine Zwischenstopps an größeren Rastanlagen mit Orlen-, BP- oder Shell-Tankstellen. Dort gibt es meist gut ausgestattete Kinderspielplätze sowie gastronomische Angebote.
Gute Reise – Miłej podróży!